13. Februar 2010 Drucken E-Mail
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Robert Griess

- Geht's noch? -

Wo andere aufhören, fängt Griess an. Gnadenlos und hoch komisch zieht er vom Leder. In seinem neuen Programm verwandelt er die Bühne in einen Kinderspielplatz, auf dem Welten und Milieus aufeinandertreffen: Vom Unterschichts-Urgestein, über Manager, die die Globalisierung erklären bis zum Waldorf- Papa bringt Griess ein grotesk schillerndes Panoptikum auf die Bühne.

Zwischen Urknall und Geburtenrückgang Kann ein Reproduktionsbeauftragter der Bundesregierung mehr Kinder erzeugen? Ist die Ehe eine feindliche oder eine freundliche Übernahme? Ist Veterinärmedizin künftig die kostengünstige Alternative zum Hausarzt? Welche Drogen kann man sich von der „Rente mit 67“ noch leisten?

Griess´ Stärke ist, dass er die Mächtigen auf Normalgröße schrumpfen lässt - so dass der Zuschauer herrlich über sie lachen kann.
Der laut Südkurier „begnadete Satiriker” startet in seinem neuen Programm eine Kaskade aus Pointen, Polemik und Polterei, die direkt auf das Zwerchfell des Publikums zielt - und trifft!

Es geht noch weiter! Der Kampf der Kulturen tobt - Familien gegen Singles, Arm gegen Reich, Aldi-Nord gegen Aldi-Süd. Robert Griess steckt mittendrin: Als Mitteleuropäer ohne nennenswertes Aggressionspotential ist er krasser Außenseiter, obwohl – oder weil - stinknormal! Wo ist da der identitätsstiftende Standpunkt? Griess sorgt für Orientierung im Dschungel der gefühlten Wirklichkeiten. Griess verrät, wie man trotz Hartz IV reich wird, lässt die Fundamentalisten aller Religionen zum Gipfeltreffen antreten und berichtet „live aus der deutschen Gesamtschule”, wie der Bürgerkrieg von morgen zwischen Noah-Joel (Waldorf) und Mia-Charlotte (Montessori) bereits heute ausgetragen wird.

Konsequent authentisch. Griess trifft stets die Lücke zwischen Anspruch und Realität und schlägt daraus sprühende Funken der Satire.
Ob Politiker im Friendly Fire oder Manager auf der Suche nach dem Inneren Kind - Griess seziert gnadenlos komisch die Alltags-Dramen der aussterbenden Deutschen zwischen Tragödie und Hochkomik - „mit Lachgarantie!“

Pressestimmen:

Griess ist nichts heilig, weder Konfession noch Politik. In einem Wirbelsturm von Assoziationen, Wortspielen und Halbsätzen nimmt er die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse der Bundesrepublik aufs Korn, legt deren Scheinheiligkeit und Gleichgültigkeit bloß. Hervorragend! - Badische Zeitung


Samstag, 13.02.2010 - 20:30 Uhr
Eintritt: 12 € / 8 € (ermäßigt)

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