28. November 2009 Drucken E-Mail
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Armin Fischer

- Einmal Klassik und zurück -

Als Klaviertuose bezeichnet sich kurz der freundliche, bei aller notwendiger Extravertiertheit zurückhaltende Mann am Klavier. Vielleicht steckt in diesem einen Wort ja schon das Geheimnis seiner hohen Kunstfertigkeit: im Weglassen, Verkürzen auf den Punkt, es auf die Pointe bringen, gleichzeitig mehrerlei so zusammenzuziehen, dass daraus etwas ganz Witziges entsteht.

Da sind zunächst diese artistischen Improvisationseinlagen auf Zuruf: „Alle Vögel sind schon da“, „Hänschen klein“ und „Die Tiroler sind lustig“ spielt der Mann doch wahrhaftig mit dem Rücken zum Klavier und auch noch gleichzeitig.

In lockerem Plauderton gibt er absurde Pseudo-Anekdoten aus der Welt der klassischen Musik zum Besten, um nebenher mit flinkem Tastenspiel das Konzept pianistischer Virtuosität ins Groteske zu verfremden.

Da purzelt der Bolero munter durch die Noten von „Für Elise“, das Sesamstraßen-Lied trifft auf Johann Sebastian Bach, die schwäbische Eisenbahn paart sich mit dem „Girl from Ipanema“.Wenn Fischer mehrere Stücke gleichzeitig spielt, mit dem Rücken zum Klavier und auf Zuruf, sich selbst auf der Mundharmonika begleitet, Klassik, Pop, Jazz und Volkslied atemlos gegeneinander hetzt, jauchzt das Publikum vor Freude.

Der von Publikum und Presse als einzigartig bejubelte Klavierkomiker hat die Weichen gestellt für eine musikalische Sonderfahrt erster Klasse. Fischers geniale Vernetzungen von Klassik und Popmusik laden ein zu einer Vergnügungsreise auf den Hauptstrecken des Wohlklangs. Steigen wir ein in den Beute-Zug durch die Gehörgänge allseits berüchtigter Ohrwürmer, und ob wir der Tonsprache eines Stummfilmpianisten lauschen oder dem kürzesten Klavierunterricht der Welt, Fischer weiß seinen Vorsprung als Wunderkind zu nutzen: schließlich hat er schon als Neunjähriger Stücke gespielt, die selbst Mozart mit 34 gerade erst mal eingefallen sind.

Pressestimmen:

Mit dem Flügel, einer Melodika und einer Mundharmonika sowie seinen treffsicheren Bemerkungen begeisterte Fischer mehr als zweieinhalb Stunden lang sein Publikum. Zweimal zeigte er aber auch, dass er durchaus auch ernsthaft spielen kann. Liszts "Liebestraum" spielte er so virtuos und einfühlsam, dass es im Zuschauerraum absolut still wurde. - Marburg News


Samstag, 28.11.2009 - 20:30 Uhr
Eintritt: 12 € / 8 € (ermäßigt)

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