Die zwei erwerbslosen Akademiker Silke Sumpf-Pretzsch und Thomas Lühmlich sind dort angekommen, wo sie nie hinwollten: Auf einer Bühne! Schlimmer noch: Auf einer Kleinkunstbühne!
Hier sollen sie nun lustige Lieder singen und derbe Sketche spielen. Denn das sind die Vorgaben, die sie von ihrem zuständigen Sachbearbeiter der Arbeitsagentur erhalten haben. Das traurige Resultat ist ein lustiges Kabarettprogramm mit allem was dazu gehört: parodistische Lieder, Wortakrobatik und lustige Verkleidungen.
So kämpfen sie sich durch den Abend und müssen am Ende irritiert feststellen, dass ihre Arbeit Spaß macht. Zumindest dem Publikum.
Silke Sumpf-Pretzsch (früher nur Sumpf), die 1979 in Kotzschau das Licht der Welt erblickte, war nie wirklich lustig. Schon als Mitglied des Mädchenchors „Die Blasewitzer Röhrdommeln“ bevorzugte sie schleppende Lieder in Moll. Auch nach Beendigung ihrer äußerst ernsthaft betriebenen akademischen Studien gab es für sie aus zukunftsperspektivischer Sicht kaum einen Grund zu Lachen. Nach ihrer Einstufung als Langzeithumorlose bemühte sie sich um zahlreiche Heiterbildungsmaßnahmen. Mit mäßigem Erfolg. Erst die vom Arbeitsamt verordnete Umschulung zur Fachkraft im Bereich Kleinkunst/Kabarett/Ulk mit dem Titel „Lach mit – Lach nach – Lach besser“ brachte die entscheidende Wende und machte sie so richtig zur Sau, zur professionellen Rampensau, genauer gesagt.
Thomas Lühmlich, geboren am 13.9.1975 in Uebigau, hatte es nie leicht. Bereits im Alter von fünf Jahren zwangen ihn seine Eltern, das Klavierspiel zu erlernen. Musik hat ihn nie interessiert, dennoch konnte der musikalische Übungsleiter, Herr Pöltnitz, eine gewisse Begabung verorten. Neben der musikalischen Unterweisung hat Thomas Lühmlich besonders unter der Rollenarbeit für die Sketche und die lustigen Sprechszenen gelitten. [...]
Ein bunter Abend mit Musik, Tanz, Bettina Prokert und Maxim-Alexander Hofmann.
Pressestimmen:
"Bettina Prokert und Maxim-Alexander Hofmann erweisen sich als äußerst unterhaltsame Komödianten, deren erfrischende Selbstironie kaum Grenzen kennt."- Wiesbadener Tageblatt